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Trachtenhauben

Die Bockelhaube

 in Silber wurde von der Schwiegermutter getragen

 Die neue Radhaube in Gold wurde getragen von der verheirateten Frau. 
Am Abend der Hochzeit bekam die Braut von der Schwiegermutter die Haube aufgesetzt. Daher kommt auch der Spruch:
unter die Haube kommen.

Dies ist noch ein altes "Pfauenrädle" in Gold.

Es wurde getragen von der verheirateten Frau.
Ein Vorläufer der großen Radhaube.

Die große Radhaube von hinten. Gut zu sehen, das mit Goldlahn selbst gestickte sogenannte "Bödele". Es wurde reich verziert, je nach "Dicke des Geldbeutels".

Große
 silberne Radhaube
 Dies ist eines der letzten echten alten Exemplare das es in Oberschwaben noch gibt.

Hier eine Nahaufnahme der gezeigten silbernen Radhaube.
Sie wurde in der Hohlspitzentechnik gefertigt und ist noch ein Original aus der Zeit um 1830.

Die Becherhaube ist ein früher Vorläufer der Radhaube, das Rad ist nur angedeutet und wurde mit den Jahren größer. Sie wurde immer dann getragen, wenn das große Rad störend war, z. B. bei der Arbeit oder beim Tanz.

Das "Saal-, bzw. Jungfernhäubchen" war das Zeichen der unverheirateten Frau. Sie wurde immer getragen wenn die Radhaube abgelegt wurde.
Zu dieser Zeit war es unschicklich ohne Kopfbedeckung zu gehen